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New York zur Weihnachtszeit

Kann man eigentlich von New York (besonders vor Weihnachten) NICHT geflasht sein? Diese Riesenstadt, voller Menschen, voller Gebäude, voller Geschichten. Jede einzelne Straßenecke kommt einem bekannt vor und ist es wahrscheinlich auch, weil sie garantiert in irgendeinem Film, irgendeiner Serie, irgendeiner Nachrichtensendung vorkam. Eine Stadt, so vertraut wie ungewohnt.

Staunend lief ich vor Weihnachten durch die Straßenschluchten, immer den Kopf im Nacken, nach links und rechts guckend. Mitunter auch fassungslos, dass mich tatsächlich mein Job als Flugbegleiterin hierhin gebracht hat. Verrückt. Nach 16 Jahren Kurzstreckenfliegerei ist es immer noch surreal, wenn man nach Feierabend aus dem Flugzeug aussteigt und plötzlich den Fuss auf einen anderen Kontinent setzt.

Das ultimative New York Feeling vor Weihnachten

Ich will immer neue Orte kennenlernen. Nichts, wo ich schon war. Dazu sind die paar wenigen Monate, die ich ausnahmsweise Langstrecke statt Kurzstrecke fliege, zu kostbar. Ich will was sehen. Nur in New York, da war das egal. Privat war ich schon mal dort, kannte also Sehenswertes und nicht so Sehenswertes. Ich hatte auch nur 24 Stunden Zeit zum Schlafen, Essen und Sightseeing – immer ganz schön knapp, diese Ostküsten-Layover. Und es war Adventszeit, alles rief schon nach Weihnachten und ich wollte das ultimative Weihnachten-in-New-York-Feeling! Also streunte ich durch das über und über weihnachtlich dekorierte Manhattan rund um den Times Square und die Fifth Avenue.

Lichtermeer am Times Square

Werbetafeln über und über. Der Times Square ist ein einziger großer Werbespot und man selbst ist mittendrin. Überall leuchtet und blinkt es, und auch wenn es im Grunde nur wirklich penetrante Werbung ist: Faszinierend sind die Lichter der Großstadt trotzdem.

new york

Weihnachtsshopping auf der Fifth Avenue

Die Fifth Avenue ist eigentlich nichts Besonderes, und dann wieder doch. Der neue heimliche Präsidentensitz – der Trump Tower, die größte Victoria’s Secret Filiale überhaupt, die historische St.Patrick’s Cathedral, bekannte Wolkenkratzer wie das Empire State Building undundund… Alles sammelt sich an der Fifth Avenue. Perfekt, wenn man so wie ich eigentlich keine Zeit hat. Am Central Park starten, dann einfach die Fifth Avenue runter und schon fühlt man sich wie im Film.

fifth avenue new york public library

Schlittschuh laufen im Rockefeller Center

schlittschuhlaufen im rockefeller center

Im Rockefeller Center wollte ich eigentlich gerne eislaufen. Aber die Preise haben mich tatsächlich etwas abgeschreckt. Und meine wahrscheinlich nicht mehr vorhandenen Eislaufkünste aus Kindheitstagen. Aber: Nirgends war mehr Weihnachten als hier!

Flatiron Building

Mein Lieblingswolkenkratzer, das Flatiron Building. Warum, keine Ahnung. Wahrscheinlich, weil ich mich immer frage, wie wohl die Räume aussehen mögen, die ganz vorne in der engen Spitze sind. Ein Alptraum für Inneneinrichter.

flatiron building new york

Bald geht’s übrigens wieder nach New York und ich bin mal gespannt, wohin es mich dieses Mal verschlägt.

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6 Antworten

  1. Hallo Tatiana,
    da werden Erinnerungen wach! New York zur Weihnachtszeit ist schon ganz besonders :-) Da haben mich noch nicht mal die Menschenmassen gestört. Auf das Eislaufen haben wir damals angesichts der Preise auch verzichtet – aber rund um das Rockefeller kann man sich nur weihnachtlich fühlen.
    Viele Grüße
    Katharina

  2. Da waren wir beide zur gleichen Zeit in der Stadt… :)

    Ich find New York grandios – aber in der Vorweihnachtszeit würd ich nicht nochmals hin

  3. Hallo Tatiana,

    ich war vor einigen Jahren auch in der Vorweihnachtszeit in New York. Es war wirklich, wirklich kalt, aber auch schön :) Besonders gefallen hat mir der kleine Markt rund um den Bryant Park und der Gang über die Brooklyn Bridge. Auch wenn ich bei letzterer schon völlig durchgefroren war…

    Liebe Grüße
    Imke

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Wer steckt hinter
The Happy Jetlagger?

Hey! Ich bin Tatiana. Um die Welt zu reisen, war schon als Kind mein Traum. Mit 21 bin ich dann Flugbegleiterin bei einer deutschen Airline geworden.
2015 habe ich The Happy Jetlagger gegründet und bin seitdem auch als Bloggerin, Fotografin und Reiseinfluencerin unterwegs. Hier auf meinem Reiseblog The Happy Jetlagger teile ich Tipps, die vielleicht auch anderswo zu finden sind, aber nirgends so unterhaltsam.

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