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FAQ

(oder: Tipps für dein eigenes kleines Reisebüro direkt in deiner Handtasche!)

Das sind häufige Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Vielleicht helfen dir die Antworten ja auch! In jedem Fall erfährst aber auch ein wenig mehr über mich und meine unkonventionelle Art zu reisen.

Alle Infos, Apps und Seiten sind bei mir die absoluten Basics, wenn ich reise.
Damit habe ich immer eine solide Grundlage, der Rest findet sich von selbst :)

Nach Hotels oder privaten Unterkünften schaue ich hier*, soll es etwas ausgefalleneres sein, schaue ich auch mal auf Airbnb. In Großstädten finde ich aber erstere Option praktischer, weil übersichtlicher. Außerdem wird man da auch manchmal mit Rabatten geködert :) 

Für Mietwagen schaue ich als allererstes hier*, und das ganz bewusst. Bei Mietwagenanbietern selbst ist mir die Selbstbeteiligung zu hoch (musste einmal wegen einem Parkhausratscher 600€ bezahlen – nie wieder!) und Optionen ohne Selbstbeteiligung gibt’s oft nicht oder sind megateuer. Bei Vergleichsseiten hast du nicht nur den günstigsten Preis und die besten Konditionen, über einen externen Anbieter wird auch die Selbstbeteiligung im Schadensfall übernommen. Habe ich zwar noch nie ausprobiert, aber aus meiner Erfahrung versuchen shady Mietwagenfirmen dann erst gar nicht, dir Schäden anzuhängen bzw. ist die Rückgabe viel lockerer.

Achtung: Die Kaution ist bei günstigeren Anbietern oft sehr hoch, ein nicht unerheblicher Betrag wird dafür auf deiner Kreditkarte blockiert. (Ich habe schon Kautionen von bis zu 1000€ erlebt.) Dafür achte ich immer auf ein entsprechendes Limit und nehme neben meiner regulären Kreditkarte der DKB* auch eine Zweitkarte wie z.B. meine Barclaycard* mit, die dann nur für solche Sperenzien herhalten muss.

Flüge buche ich als Airliner seltener, aber wenn doch z.B. bei exotischeren Destinationen oder Reisen z.B. innerhalb Asiens mit fremden Airlines schaue ich immer hier*, da habe ich gleichzeitig alle Verbindungen auf einen Blick.

Ich fotografiere zum Großteil mit einer Canon 5D Mark IV*, das ist eine tonnenschwere Vollformatkamera, zum Reisen eigentlich vollkommen unpraktisch, aber ich lieb’s, was soll’s. Dazu habe ich immer einige Objektive dabei, derzeit ist mein liebstes das Sigma Art 1.4 35mm*. Als Weitwinkel ist meist noch das Canon f4L IS USM 16-35mm* und für alle anderen Gelegenheiten das Canon f4L IS USM 24-105mm* in der Tasche. Ganz schön viel Gerümpel, aber mit ein paar pfiffigen Accessoires geht das Reisen damit auch: Hier findest du mein Setup inklusive hilfreicher Gadgets.

Wenn ich keinen Bock zum Schleppen habe, weiche ich aus auf meine Canon M50 Mark II* (qualitativ leider kein Vergleich zur 5D) oder einfach mein iPhone 13 Proaus, dessen geile Kamera mich immer wieder erstaunt!

Zum einen arbeite ich als Flugbegleiterin in einem Beruf, in dem auch viele andere Reisejunkies unterwegs sind. Oft bringen mich Kollegen auf neue Ideen. Zum anderen lese ich gerne Reisemagazine und Reiseblogs. Eine Liste meiner liebsten deutschsprachigen Reiseblogs findest du hier. Außerdem ist Pinterest (hier findest du meinen Account mit meinen ganzen Ideensammlungen) eine Mega-Inspirationsquelle, fünf Minuten und ich habe direkt wieder was für meine immer länger werdende Bucketlist.

Manchmal werde ich auch von Destinationen/Hotels/Brands an Orte eingeladen, die ich vorher nie auf dem Schirm hatte, z.B. nach China oder auf die Route 66 in die USA – das sind immer die schönsten Reisen, weil eben total überraschend.

Einerseits bin ich Flugbegleiterin, und manchmal bin ich dadurch länger oder öfter an anderen Orten. Bei meinem Arbeitgeber fliege ich Kurzstrecke innerhalb Europas, da komme ich zum Beispiel nach Paris oder Breslau. (Für eine Zeitlang bin ich zwischendurch bei einem anderen Arbeitgeber nur Langstrecke geflogen, z.B. nach Shanghai oder Seoul; das ist aber eine andere Geschichte, die ich mal erzähle, wenn ich Lust habe.) Andererseits habe ich durch mein Teilzeitmodell (fliege 50%, also eine halbe Stelle) viel Freizeit und kann dann flexibel reisen. Und manchmal werde ich durch den Blog bzw. meinen Instagram-Account auf Reisen eingeladen.

Aus meinen eigenen Anfängen kann ich dir kaum valide Hilfestellungen geben, denn das ist Eeeeewigkeiten her. Seitdem hat sich die Branche sehr gewandelt. In der Regel rate ich immer dazu, sich bei großen, namhaften Airlines zu bewerben, die ihre Tickets nicht für ‘nen Appel und ‘n Ei verschleudern, am besten mit sehr guten Englischkenntnissen, einem offenen Wesen und Lust auf ‘nen ziemlich verrückten Job.

Ehrlich gesagt bin ich kein besonders kränklicher Typ. Ich hab’ eine Pollenallergie, die mich manchmal nervt und einmal im Monat nehme ich eine Familienpackung Ibuprofen zu mir, damit ich durch die Welt hüpfen kann, als wenn das Leben wunderschön wäre und ich null Unterleibsschmerzen hätte.

Bis ich Durchfall bekomme, hat es andere schon längst dahingerafft. Wobei der ultimative Indien-Test bei mir noch aussteht, aber ich denke, auch da wird eher das Problem sein, dass es mir zu gut schmeckt, als dass es zu gut durchrutscht. Den vielgepriesenen Spruch “Boil It, Cook It, Peel It or Forget It” hab’ ich schon mehr als einmal ignoriert und lebe noch. Ich esse an den abgefahrensten Straßenständen – aber richte mich immer nach meiner Nase und nach meinem Gefühl und esse nichts nur aus Anstand oder um nichts verkommen lassen zu müssen. Durchfallmedikamente habe ich aber trotzdem in meiner kleinen Reiseapotheke.

Ansonsten bin ich schon innerhalb der EU mit meiner Krankenversichertenkarte ins Krankenhaus, war kein Problem. Dem Arzt zu erklären, warum ich mit voller Wucht gegen eine Glasscheibe gerannt bin und mir beinahe selbst die Nase gebrochen habe, schon eher. :)

Für alle anderen Fälle habe ich für private Reisen eine Auslandskrankenversicherung. Obwohl ich kein Freund von zu vielen Versicherungen bin, hat sich diese schon gelohnt, als ich mal in Vietnam vom Roller gefallen bin. Kostet nicht viel, ist wirklich Gold wert und ohne hätte ich jetzt ein richtig hässliches Knie statt nur einer kleinen Narbe.

Aber ich versuche, nicht viel über Krankheiten auf Reisen nachzudenken, das nimmt einfach zuviel Leichtigkeit! Mach’ ne Versicherung und gut is’!

(Das gilt natürlich nur, wenn du keine besondere medizinische Versorgung brauchst oder in bestimmten Dingen vorbelastet bist. Wie alles ist auch das sehr individuell, und mein Rat bezieht sich nur auf Personen in ähnlichen Situationen.)

Oh nee, leg’ den Finger bitte nicht in die offene Wunde! Ich würde mich gerne näher mit dem Podcasten befassen, aber wie das als Blogger so ist – ich fühle mich eh schon, als würde ich auf hundert Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Instagram, TikTok, dies, das, eigentlich würde ich lieber Baustellen abbauen, anstatt neue aufzumachen. Aber du kannst meinen Newsletter abonnieren, falls ich doch nochmal einen Podcast starte, bekommst du dort sofort Bescheid.

Wie ich reise

Die häufigsten Fragen, die ich als Reisebloggerin gestellt bekomme, sind wohl, wie ich denn nun meine Reisen plane und wann und überhaupt – und dabei hasse ich genau diese Fragen wie die Pest. Denn ich plane eigentlich gar nichts. Finde das auch vollkommen lästig. Am besten schon im Vorjahr am Schreibtisch sitzen und mit Excel-Tabellen und To-Do-Listen die nächste Reise planen? Nope. Nicht mit mir. Ich will reisen und keinen extra Bürojob. Vorabend-Checkin? Für mich das Tor zur Vorhölle.

Ich finde also Planen ziemlich blöd. So blöd, dass ich schon privat in einer Hauruck-Aktion ganz allein nach Bangkok geflogen und aus dem Flieger ausgestiegen bin, ohne einen blassen Schimmer, wie ich die nächsten Wochen gestalten wollen würde. Eine Unterkunft für die erste Nacht hatte ich – na klar – natürlich auch NICHT! Und trotzdem oder gerade deswegen war es eine richtige geile Reise, die mich durch halb Thailand und Vietnam geführt hat.

Reisen ist einfacher, als du denkst

Ich wünschte, ich könnte jetzt großspurig erzählen, ich habe mich einfach treiben lassen (okay, das zum Teil schon) und mich abenteuerlich mit Händen und Füßen in einer fremden Sprache durch den Großstadtdschungel von Bangkok geschlagen.

Aber die Wahrheit ist: Reisen ist so einfach. 

Englischkenntnisse, Kreditkarte in der Tasche und das wirklich allerallerwichtigste Tool, ein Smartphone mit Internetempfang (und hey, der ist auf ‘nem laotischen Reisfeld in the middle of nowhere sogar besser als in Berlin-Mitte), und es ist, als hättest du dich nie an einem anderen Ort aufgehalten.

Wie ein Smartphone ein ganzes Reisebüro ersetzen kann, und das innerhalb weniger Sekunden, finde ich nach wie vor faszinierend. (Ja, okay Boomer, aber: Ich bin eben noch ohne Handy groß geworden.) Einfach so, habe ich mir auch damals in Bangkok am Flughafen mitten in der Nacht in wenigen Minuten das perfekte Hotel ergooglet, die nächsten Trips ausgeguckt, und die Reise konnte beginnen.

(Du merkst schon, das ist hier wohl der Reiseblog für Unerschrockene.)

Das liebe Geld, der kleine und der große Luxus

Okay, bevor sich das hier anhört, wie der nächste große Budget-Outdoor-Blog, bei dem ein Rafting-Abenteuer das nächste jagt oder ich dir verrate, wie man auch am anderen Ende der Welt mit Pfennigen fuchst, muss ich dir etwas beichten: Ich liebe Luxus. Und dann ist das mit dem Reisen plötzlich nicht mehr ganz so einfach, wenn die Kohle fehlt. Aber das ist eine andere Geschichte, und wo du das Geld zum Reisen herbekommst, falls du keins hast, das überlasse ich mal ganz geschickt dir. Deine Reisekasse geht mich nämlich gar nix an. 

Ich sag’s ganz unverhohlen: Ich mag den großen Luxus, schöne Hotels, außergewöhnlichen Service (Berufskrankheit) und gutes Essen. Und finde nicht, dass ich mich dafür schämen muss. Leider kann ich mir auch nicht all das an Reiseträumen leisten, was ich gerne erleben würde. 

Aber Luxus sind eben nicht nur Fünf-Sterne-Hotels und schicke Restaurants, Luxus finde ich auch oft genug im Kleinen. Oder wie würdest du es nennen, am palmengesäumten Strand auf einer kleinen malaysischen Insel in einer einfachen, schrubbeligen Holzhütte zu wohnen und die tägliche Frage nur darin besteht, ob man nun lieber erst sein fünftes Buch in der Hängematte vor der Tür fertig liest und dann beim Schnorcheln Clownfischen hinterherjagt oder umgekehrt?

Wo man die besten Tipps herbekommt

Meine Quelle für gute Tipps sind nach wie vor Blogs oder Social-Media-Accounts und genau das soll euch auch dieser Blog hier liefern. Tipps für unterwegs, was man wo unternehmen kann, wie man was am besten organisiert und vor welchen Fallen man sich unterwegs in acht nehmen sollte.

Ich habe schon von einigen Lesern gehört, dass sie meinen Blog auf Reisen sozusagen immer dabei hatten. Das macht mich wirklich stolz und glücklich. Und andere, die noch zu Hause sitzen, holen sich in meinen Artikeln Inspirationen für ein mögliches nächstes Reiseziel und die passenden Tipps gleich mit.

Das erwartet dich auf meinem Blog

Ich möchte dich ermutigen, loszulassen, in die Welt hinauszugehen und zu reisen, was das Zeug hält. Mit offenen Augen, offenem Herzen, offenem Ohr für die schönsten Begegnungen in fremden Ländern. Mach dir dein eigenes Bild und lass dich nicht zu sehr von meiner Meinung beeinflussen.

Ich selbst mag es auch nur ungern, wenn man mir vorschreiben will, wie ich wohin zu reisen haben und für was man sich mehr oder weniger schämen muss. Eigene Erfahrungen zu machen, das zählt. Deswegen versuche ich hier auf dem Blog nicht besonders moralisch zu werden oder bestimmte Reisearten, Locations oder Events zu shamen, auch wenn es mich manchmal in den Fingern juckt. Denn niemand ist frei von Fehlern und wer bin ich, darüber zu richten?

Ich bin zum Beispiel vor einigen Jahren noch in Thailand auf einem Elefanten geritten und hätte beinahe geheult vor Glück. Heute würde ich eher aus Wut und Trauer über die schlechten Haltungsbedingungen heulen und bin bei Attraktionen, die Tiere involvieren, viel kritischer. Die Zeiten ändern sich, Meinungen auch. (Meinen begeisterten Blogartikel über das Elefantenreiten musste ich in der Folge ein bisschen abändern.)

Wenn du also diesen Blog auf deinen Reisen mitnimmst, möchte ich dich daher ein Stück weit begleiten. Aber nicht zu doll, denn du sollst deine eigenen Erfahrungen machen und mit deinen eigenen Erlebnissen im Gepäck nach Hause reisen. Die schönsten Reisen brauchen einfach nur ein Grundgerüst und alles andere läuft von allein. Ganz sicher.

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