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Die Adventszeit war für mich dieses Jahr besonders weihnachtlich. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich fast den kompletten Dezember in Berlin verbracht, obwohl ich sonst immer Anfang Dezember bis ins nächste Jahr hinein das Weite suche. Nicht, weil ich zu den absoluten Weihnachtsverweigerern gehöre, sondern weil auch die schöne Adventszeit mit Plätzchenbacken und Weihnachtsmarktglühwein nicht darüber hinwegtrösten kann, dass in Berlin der von mir so ungeliebte Berliner Winter beginnt. Die Tage werden kürzer, viel zu kurz, die Laune schlechter, viel zu schlecht.

Aber dieses Jahr beschloss ich, mich dem Wintergrau zu stellen und siehe da: Grau war es gar nicht. Es funkelte und glitzerte an allen Ecken und Enden in Berlin. Auf Instagram wurde ich mit Weihnachtsstimmung nur so bombardiert. Pompös geschmückte Weihnachtsbäume, ganze Kollektionen an Ugly Christmas Sweatern und lässig drapierten Mini-Lichterketten bahnten sich den Weg durch meinen Feed.

Sogar unter englischsprachigen Bloggern entwickelte sich ein ganzer Hype um deutsche Weihnachtsmärkte, wie ich es in den Jahren zuvor nicht erlebt habe. Anscheinend sind German Gluhwein und the Christmas Markets auch über die Grenzen Deutschlands hinweg ein Riesending und very instagrammable.

In Berlin tingelte ich über diverse Weihnachtsmärkte und selbst auf den alternativeren, die auch gerne mal ironisch sind, war dieses Jahr alles anders. Mehr Glitzer, mehr Lichter, mehr Menschen auf der Suche nach dem echten, heimeligen Weihnachtsgefühl.
In schlechten Zeiten braucht es einfach mehr Lametta, besonders nach einem Jahr wie diesem. Rückblickend fallen mir als erstes nur negative Nachrichten aus dem Weltgeschehen ein: Der brennende Regenwald, fragwürdige Staatsoberhäupter, Menschen in Schlauchbooten auf dem Mittelmeer, erschreckende Wahlergebnisse und erschütternde Taten. Vom Klimawandel ganz zu schweigen. Bei so viel Apokalypsenstimmung wundert es kaum, dass es in der Weihnachtszeit Glitzerstaub nur so regnen muss, um auch nur ein bisschen in eine heile Weihnachtswelt einzutauchen.

Was nur schöner wäre im nächsten Jahr: Weniger schlechte Nachrichten, weniger Lametta – aber dafür eine positive Grundstimmung und nicht immer nur der Blick auf das Schlechte. Mal sehen, ob mir das nächstes Jahr gelingt.

In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten!

***

Was mich interessiert: Wie fandet ihr die Adventszeit dieses Jahr? War dieses Jahr wirklich mehr Lametta? Kann es nie genug sein? Oder seid ihr gar nicht in Weihnachtsstimmung gekommen? Schreibt mir in die Kommentare – ich freue mich auf eure Meinungen!

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Tatiana

Tatiana

Ich reise schon mein halbes Leben um die Welt. Beruflich und privat. Auf meinem Reiseblog The Happy Jetlagger erzähle ich von meinen Erlebnissen unterwegs und teile Tipps, die vielleicht auch anderswo zu finden sind, aber nirgends so unterhaltsam. Mein Reiseleben ist manchmal chaotisch, manchmal luxuriös - aber immer voller positiver Energie.
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