Die Zitadelle von Hue ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Nord-Vietnam: Ein Tag in der verbotenen Stadt.
Da war ich nach einer äußerst interessanten Zugfahrt nun in Huế. Tja. Eins muss ich vorneweg sagen: Ich bin nur einen Tag in Huế geblieben. Und das, obwohl Huế in diversen Reiseführern, die ich verschlungen hatte, als sehenswerter Stopp auf dem Touristen-Trampelpfad von Hanoi nach Ho Chi Minh City auftaucht.
Irgendwie hatte ich mir doch mehr oder zumindest anderes versprochen, so dass ich die Zitadelle und mein Hotelviertel erkundet habe und danach beschloss, schon am nächsten Tag weiter zu reisen. Auf Huế wollte ich mich nicht weiter einlassen. Shame on me. Von wegen Land und Leute kennenlernen, abseits der Touristenpfade in das Leben der Locals eintauchen, sich so richtig mit einem Reiseziel auseinandersetzen und so weiter. Ich warf alle guten Vorsätze über Bord. Die Erkenntnis kam: Manchmal kann man eben einfach nicht mit einem Ort. Is‘ so.



Die Verbotene Stadt in Hue
Die Zitadelle schien mir als Hauptattraktion eher so… naja. Vielleicht bin ich historisch doch nicht interessiert genug. Allerdings hat sich Huế mit seiner Zitadelle auch keine Mühe gegeben, das zu ändern. Obwohl der Eintritt mit 150.000 Dong (ca. 6,20€) für vietnamesische Verhältnisse schon sehr hoch angesiedelt ist, erwartet den Besucher wenig.

Gut, der Wiederaufbau nach den Zerstörungen während des Vietnamkrieges, der wohl erst vor einigen Jahren so richtig Fahrt aufgenommen hat, findet an vielen Ecken noch statt - aber es wird wenig erklärt, es gibt keine oder nur wenig Hinweisschilder (und wenn, dann auf Vietnamesisch), so dass man ohne extra gemieteten Tourguide oder mitgebrachten Reiseführer nichts über die Anlage erfährt und ziellos durch das Gelände stolpert.
Hey, ich bin Tatiana & die Bloggerin hinter The Happy Jetlagger. Ich schreibe hier ehrlich, leidenschaftlich und authentisch über meine Reisen. Alle Tipps wurden von mir eigenhändig recherchiert!


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In der Verbotenen Stadt: Eindrücke & Bilder
Im Hauptgebäude habe ich dann schließlich in einer Ecke einen Fernseher gefunden, auf dem in Endlosschleife eine kleine Simulation lief, wie die Anlage im kaiserlichen Vietnam ausgesehen hat - das war schon mal etwas. Leider hat mich auch die Mittagssonne leicht dahingerafft - es gibt wenig Schattenplätze und die Sonne brannte mir nur so auf den Schädel. Gut, dass ich heiße Temperaturen gerne mag. Für ein paar schöne Impressionen hat’s dann aber doch noch gereicht.





Verkleiden in der Verbotenen Stadt: Kostümverleih & Fotosessions
Wer an Kostümspielen Gefallen findet, kann sich außerdem in einem der Gebäude im kaiserlichen Outfit mit Thron und allem erdenklichen majestätischem Klimbim fotografieren lassen:


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Informationen & Eintrittspreise
Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt liegt am Nordufer des Parfümflusses und gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Eintritt kostet 200.000 VND für Erwachsene, Kinder zwischen 7 und 12 Jahren zahlen 40.000 VND, für Kinder unter 7 ist der Besuch kostenlos.
Geöffnet ist täglich, im Sommer von 6:30 bis 17:30 Uhr, im Winter von 7:00 bis 17:00 Uhr. Achtung: Das Gelände ist riesig und zwischen den Palästen und Höfen gibt es kaum Schatten. In der Mittagssonne kann es sehr heiß werden; frühmorgens ist ein Besuch angenehmer.
Wenn du zusätzlich die Kaisergräber sehen willst, lohnt sich das Kombiticket: Dann kostet der Eintritt 530.000 VND und du hast zwei Tage Zeit, um dir beide Orte anzusehen. Oder aber du buchst eine Tour, die dich direkt an einem Tag zu beiden Locations führt. Dort sind dann sowohl die Tickets als auch die Abholung an deiner Unterkunft inklusive und du brauchst dir über die ganze Logistik keine Gedanken zu machen.
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