Bilderrahmen und Geschirr auf Flohmarkt

Bonjour Frankreich: Durch die Altstadt von Aix-en-Provence.

Wahrscheinlich bin ich wohl das, was man allgemein frankophil nennt. Während andere sich beschweren, dass die Franzosen sich ja immer weigern würden, auch nur ein Wort einer anderen Fremdsprache zu sprechen, freue ich mich. Mal wieder das Schulfranzösisch rauskramen tut gut. Das ist zugegebenermaßen eingerostet, aber für einen kurzen Schnack reicht es allemal. Französisch ist eine schöne Sprache, und ehrlich, den Stolz der Franzosen auf ihre Kultur und Sprache kann ich schon gut nachvollziehen. Wobei sich in den letzten Jahren einiges geändert hat. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich in meinen ersten Fliegerjahren auf Frankreichflügen kaum ein Franzose befand, der ein bisschen Englisch sprach. Da war die Kommunikation ohne Französischkenntnisse ziemlich lustig. Kommt heutzutage gar nicht mehr vor, fast jeder spricht ein paar Brocken Englisch, und wenn nicht, dann wird auch kein Französisch vom Gegenüber erwartet. Ganz schön modern geworden, die Franzosen. Und ich freue mich immer wieder auf unsere mittlerweile rar gewordenen Übernachtungen in Frankreich – wie zum Beispiel in Aix-en-Provence.

Aix-en-Provence: Tipps für einen Nachmittag

In Aix-en-Provence war ich gefühlt schon hundert Mal, in echt wahrscheinlich um die fünfzig Mal. Ganz schön oft. Mich erschreckt es selbst immer, was so über die inzwischen 18 Jahre Fliegerei zusammenkommt. Und trotzdem verlaufe ich mich immer wieder im hübschen Altstadtkern von Aix-en-Provence, der zugegebenermaßen gar nicht mal groß ist. Mein Orientierungssinn ist wirklich unterirdisch. Macht aber nichts, es gibt immer etwas Neues zu entdecken – und Altes zu genießen.

Aix ist einer der teuersten Städte Frankreichs, dafür auch eine mit der höchsten Lebensqualität. Verständlich. Die Stadt ist überschaubar, klein, beschaulich – und eine Studentenstadt, und damit so gar nicht schnarchig, wie man bei den vielen historischen Gebäuden und der großen Geschichte vielleicht meinen könnte. Immer wieder erfindet sich die Stadt neu, ohne auch nur ein bisschen vom alten Charme zu verlieren.

Und in den Gassen finden sich lauter schöne kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Kein Wunder, dass ich mich immer freue, dort einen Nachmittag zu vertrödeln.
Ein paar Tipps:

Essen & Trinken in Aix-en-Provence

Pâtisserie Weibel – Ein Konditorei-Klassiker in Aix! Bisschen teuer, aber dafür gibt’s megageile Törtchen, Macarons, Éclaires und so ziemlich alles an französischen Konditorschweinereien, was man sich vorstellen kann. Und seit der letzten Renovierung ist das angeschlossene Café auch optisch ein absoluter pastellfarbener Zuckertraum!

Burger Bar – Rund um die Uhr geöffnet, was in meinem Fall bei Frühdienst ganz praktisch ist! Ansonsten öffnen die allermeisten Restaurants in Aix nämlich klassisch-französisch erst zur Abendessenszeit um 19 Uhr, und da werfe ich mich meistens schon in meinen Pyjama.

Shopping in Aix-en-Provence

Auch wenn Aix eine Kleinstadt ist, es gibt doch jede Menge Shoppingmöglichkeiten, und das praktischerweise auf kleinem Raum. Sogar ein Apple Store findet sich am Ende des Cours Mirabeau! Nebenan, in der neuen kleinen Einkaufstrasse finden sich auch die größeren Filialketten, wie Zara, Zara Home, Sephora und fnac die im Altstadtkern nicht vertreten sind. Und es gibt eine Filiale von Maisons du Monde (mein Deko-Favourite), die zum Glück jetzt auch endlich in Berlin eröffnen!

Mit Glück ist auch gerade Bauernmarkt auf dem Place Richelme. Oder am Wochenende Flohmarkt auf dem Cours Mirabeau mit schönen Antiquitäten – mit echtem Provence-Feeling!

Übernachten in Aix-en-Provence

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