Langstrecke fliegen – für viele angehende (und auch bereits fliegende) Flugbegleiter ein Traum. Für manche nicht. Und für manche etwas, dass sich wahrscheinlich eher nicht im Leben ereignen wird. Aus vielen Gründen: finanzieller Art, private Umstände oder einfach die Tatsache, dass die eigene Firma gar keine Langstreckenflieger im Einsatz hat.

Ich gehörte ja immer zur letzten Gruppe. Langstrecke? Schön. Aufregend. Interessant. Aber leider ohne mich.

Neue Firma – neue Flieger – neue Ziele

Nun ja, in der Fliegerei kommt es grundsätzlich anders als man denkt. Alles ist im Umbruch, alles ändert sich, unsere Fliegerwelt steht Kopf. Und so fliege ich nun ein paar Monate auf der Langstrecke durch die Welt – einfach so.

Mit allem Drum und Dran, was zu einem neuen Flugbegleiter-Job dazu gehört: Der Aufregung vor dem ersten Flug, den wackeligen Knien, den staunenden Augen und großem Bauchweh vor lauter Nervosität. Und ich fühle mich wieder wie 21 – wie damals, als alles begann.

Approach Charlotte CLT

Charlotte – wo ist das denn?

Eigentlich war ich dankbar, dass der erste Flug nach Charlotte* ging. Weil’s gerade nicht so spektakulär ist wie New York oder Chicago. (Charlotte liegt übrigens in North Carolina/USA und beherbergt den Hauptsitz der Bank of America. Aha. Wieder was gelernt.) Aufgeregt war ich ja schon genug.

Charlotte, NC, by night

Leider tobten kleine Ausläufer des Hurricanes Matthew durch die Stadt, und so war die Stimmung: speziell.

Victorian quarter in Charlotte, North Carolina, USA

Ein unvergesslicher Erstflug eben – inklusive goldigem Willkommengruß der Kollegen.

Plombenkette

Demnächst: Shanghai.

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