Meine Fotoausrüstung für Reisen

Die Wahl des richtigen Fotoequipment auf Reisen ist gar nicht so einfach: Leicht muss es sein, dafür aber alles können und unkaputtbar sein. Und am besten günstig, damit der Schmerz nicht so groß ist, falls unterwegs mal was abhanden kommt.

Ich schleppe mich meist immer noch mit einer schweren digitalen Spiegelreflexkamera ab, die Fotos lassen sich später gut bearbeiten und neben allem technischen Krimskrams spielt bei mir auch die Haptik eine Rolle: Mit einer Spiegelreflex in der Hand fühlt sich Fotografieren einfach noch wie Fotografieren an.

Die Kamera auf Reisen

Ich fotografiere meist mit einer Canon 70D*, gekauft mit dem Kit-Objektiv 18-55mm – das habe ich aber schnell beiseite gelegt, weil der Zoom für Reisefotografie einfach zu wenig war. Der Autofokus ist leider nicht der Beste, allerdings hat sich das wohl mit dem Nachfolger 80D* gebessert.

 

 

Die Objektive für unterwegs

Ich wollte ein flexibleres Zoomobjektiv als Standardobjektiv, damit ich nicht so viel wechseln und mitschleppen muss, daher habe ich ich gleich für ein 18-135mm Objektiv * entschieden. Bei Objektiven trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, und eigentlich kann man bei Objektiven noch viel mehr Geld lassen – aber das Canon EF-S 18-135mm* war ein guter Kompromiss zwischen Leistung und Preis.

 

 

 

 

Meist habe ich auch immer noch ein Weitwinkelobjektiv dabei, zum Glück hat Canon da ein sehr günstiges Einsteigermodellherausgebracht, was seinen Zweck ganz gut erfüllt: das EF-S 10-18mm*. Besonders um Landschaften und Architektur zu fotografieren, möchte ich ein Weitwinkelobjektiv nicht mehr missen. Stürzende Linien bei Gebäuden lassen sich durch den Winkel später in der Nachbearbeitung viel leichter korrigieren.

 

 

 

Bei Festbrennweiten ist die Qualität in dieser Preisklasse noch am besten – Nachteil ist aber der fehlende Zoom, unterwegs ist das oft hinderlich, wenn man am liebsten alles gleichzeitig und schnell fotografieren möchte. Für Portraits aber perfekt. Und man schärft gleichzeitig den fotografischen Blick, wenn man den fehlenden Zoom durch eigenes Hin- und Herlaufen ersetzt – man entdeckt ganz andere Motive! Außerdem ist das EF 40mm* so leicht und klein, das passt oft immer noch mit die Tasche. Und macht wirklich tolle Bilder.

 

Die beste Kameratasche für Reisen

Die richtige Tasche zu finden, war gar nicht so einfach – schließlich soll die Kamera ja geschützt sein. Gleichzeitig sehen aber die meisten Taschen nicht wirklich gut aus und sind nicht wirklich für Frauen ansprechend gemacht. Bei Photoqueen habe ich zwar einige schöne Modelle gefunden, nur der Preis… vielleicht beim nächsten Mal. Bis dahin leistet mir die Passport Sling* von Lowepro gute Dienste. Die Aufteilung ist super, kleine Täschchen für Krimskrams, ein Laptopfach, Tasche für eine Wasserflasche außen… geht ganz schön was rein, ohne gleich total klobig zu sein.

 

 

Tool zur Bildbearbeitung und -verwaltung

Für die Bildarbeitung benutze ich grundsätzlich einen der Klassiker zur RAW-Bildbearbeitung: Lightroom* (ich habe noch CS5, reicht auch) mit einigen Lieblingspresets, wobei ich einige selbst erstellt habe, einige übernommen. Gleichzeitig kann man in Lightroom auch wunderbar seine Fotos sortieren, ab einer gewissen Menge ist das echt praktisch.

Mit was fotografiert ihr so? 

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